The Florida Gulf Coast
A virtual tour by Beach Directory
The area north of Clearwater

V. Zum Genießen - Die amerikanische und floridianische Küche

An Pinellas Suncoast haben Sie jede Möglichkeit, gut und immer nach Ihrem Geschmack zu essen. Wenn Sie sich dabei an die Küche des Landes halten, dann können Sie abwechslungsreiche Gaumenfreuden erleben.
 
Breakfast
Die erste Mahlzeit des Tages wird Ihnen in den Hotels zwischen 7 und 11 Uhr angeboten. Sie können aber auch in speziellen "Coffee Shops" außerhalb der Hotels frühstücken. Dies ist meist erheblich preisgünstiger.
 
Zu Beginn wird Kaffee oder Tee serviert und nach Belieben, oft kostenlos, nachgeschenkt. Der Kaffee ist zwar für unsere Begriffe ziemlich dünn, entspricht aber so dem amerikanischen Geschmack.
 
Zum amerikanischen Frühstück gehören Orangen- oder Grapefruit-Saft, den Sie wahrscheinlich nirgends so frisch bekommen wie hier im Staat der riesigen Citrus-Kulturen. Der "Kern" besteht aus Marmelade und Toastbrot, Eiern mit Schinken oder Bacon, dazu hashed browns, das sind Kartoffeln in der Art Berner Röstis, oder home baked potatoes, ganz einfach Bratkartoffeln.
 
Und weil gute Tage starke Beine haben wollen, können Sie zusätzlich Waffeln, Pancakes mit Ahornsirup, Cornflakes oder auch schon Ihr Steak bekommen.
 
Ihre Wünsche werden exakt erfüllt. Wenn Sie selbst keine näheren Angaben machen, werden Sie immer gefragt, ob z. B. Ihre Spiegeleier von einer Seite (sunny side up) oder von beiden (over) angebraten werden sollen oder ob Sie Rühreier (scrambled eggs) wünschen.
 
In den Hotels können Sie sich auch für das Continental Breakfast entscheiden – mit Kaffee, Saft, Toast und Marmelade.
 
Lunch
Lunch time beginnt schon um 11 Uhr und kann sich in den Restaurants bis 15 Uhr hinziehen.
 
Nun ist Lunch nicht zu vergleichen mit dem Mittagessen, das wir zuhause gewohnt sind. Für viele Amerikaner ist das eine Zwischenmahlzeit, in der sie nur eine Kleinigkeit wie etwa ein Sandwich zu sich nehmen. Das werden auch Sie vielleicht so halten, besonders dann, wenn Sie bei den sommmerlichen Mittagstemperaturen keinen Riesenhunger haben. Lassen Sie sich dann eine Suppe munden oder bestellen Sie einfach ein Sandwich.
 
Das können Sie aber auch in den Supermärkten fertig kaufen, ebenso alle Zutaten und Beläge, die Sie zum Selbermachen brauchen. Wir möchten Ihnen dazu mit einigen Tips zeigen, wie Sie die Freude an gutem Essen erhöhen und gleichzeitig die Ausgaben dafür etwas verringern können.
 
Restaurants bieten mittags oft die gleichen Speisen an wie zum Dinner. Doch die Preise sind deutlich ermäßigt, die Portionen im Hinblick auf die Mittagstemperaturen vielleicht etwas kleiner. Häufig werden hier auch ein bis zwei Mittagsspezialitäten "Luncheon Special" angeboten.
 
In der Umgebung der Strände finden Sie zahlreiche Sandwich Shops und Neighbourhood-Lokale, kleine Restaurants, wo Sie manchmal auch im Freien sitzen können. Hier ist das Essen besonders preisgünstig und wird gewöhnlich frisch zubereitet.
 
Einige typische Beispiele:
 
Submarines / Subs / Hoagies
Grosse, lange Weißbrotstangen mit allerlei verschiedenem Belag, wie z. B. Thunfisch, Geflügelsalat, Schinken und Käse, Truthahn oder auch ein kleines Steak.
 
Roastbeef auf Hamburger-Brötchen
 
Hähnchen-Brust oder Hähnchen-Filet Sandwich
 
Hot Dogs / Dogs / Wieners
auf einer Weißbrotstange, mit Käse, Sauerkraut oder Chili garniert.
 
Grouper Sandwich (Grouper = Barsch)
gewöhnlich auf Hamburger-Brötchen serviert. Entweder gegrillt oder frittiert. Einer der besten Fische Floridas.
 
Tacos / Burrilos (mexikanisch)
gut gewürztes Hackfleisch, garniert mit Salat, Tomaten, Zwiebeln, geriebenem Käse.
 
Roast Chicken - gebratenes Hähnchen
Roast Turkey - gebratener Truthahn
Spaghetti
with meatballs - Spaghetti mit Fleischklößchen
Meatloaf - Hackbraten
Liver with onions - gebratene (Rinder-)Leber mit Zwiebeln
Ham Steak with
pinapple rings - gekochter Schinken mit Ananas
Lasagne - Lasagne

 
Dazu können Sie noch eine Portion Pommes Frites bestellen, die french fries, waffle fries oder curly fries heißen und sich nur durch die Form unterscheiden.
 
Hier noch eine weitere amerikanische Spezialität:
 
Ein exquisites, typisch amerikanisches und dabei preiswertes Geschmackserlebnis wird Ihnen in den Barbecue-Restaurants bereitet, mittags wie abends. Doch gegrillt, wie bei uns üblich, wird nicht:
 
Fleisch von Rind und Schwein in großen Stücken, auch Hähnchen, werden in einer Art großen Backofen vor Holzfeuer gegart und kommen in schönen Portionen auf den Tisch. Viele Amerikaner wählen dazu als Beilage z. B.
 
garlic bread - Knoblauchbrot
french fries - Pommes frites
cole slaw - Kohlsalat
barbecued beans - Bohnen in Barbecuesauce
mit kleinen Speckstückchen
 
Zum wahren Genuß gehört die Barbecue-Sauce: scharf (hot, spicy) oder mild (mild).

 
Für Lunch und Dinner kommen Sie auch in Cafeterias und Buffet- Restaurants mit Selbstbedienung auf Ihre Kosten. Aus einem sehr reichhaltigen Buffet wählen Sie aus. Was Sie sehen, ist frisch und appetitlich. Ob warm oder kalt, Sie stellen Ihre Mahlzeit selbst zusammen. Auf Bier und Wein müssen Sie meistens verzichten, können Ihren Durst aber mit Kaffee und Iced Tea löschen. Diese Lokale haben nicht selten schon um 21 Uhr Feierabend.
 
Sonntags könnten Sie als durchaus üppige Alternative noch den Brunch wählen, eine Kombination von Breakfast und Lunch, oft zum Pauschalpreis, wie ihn eine Reihe von Restaurants zwischen 11 und etwa 14 Uhr anbietet. Dabei "komponieren" Sie selbst Ihre Mahlzeit und können sich an besonders geschätzten Delikatessen gütlich tun.
 
Sie werden sehen, daß von der italienischen Pizzeria bis zum eleganten Feinschmeckerrestaurant für Ihr leibliches Wohlbefinden gesorgt ist. Natürlich gibt es ebenfalls die Fast-Food-Läden wie Burger King, Mc Donalds, Kentucky Fried Chicken usw., deren Angebot Sie ja von Deutschland her kennen.
 
Wie wäre es aber mit einem für Sie gewiß neuartigen Austern-Genuß als Vorspeise in einem Restaurant oder einer Oyster-Bar (auch Oyster-Shucker genannt). Das ist ein Vergnügen, das am Golf wenig kostet.
 
Die Austern hier sehen ganz anders aus als die Belon-Austern, die wir in Deutschland kaufen. Ihre Schalen sind zum Teil sehr groß, unregelmäßig gezackt, wild geformt. Und während wir gewohnt sind, die Austern zu schlürfen, nur mit etwas Zitrone, machen es viele Amerikaner ganz anders: Mit einer kleinen Gabel wird die Auster aus der Schale herausgehoben, mit wenig Zitrone beträufelt, in Meerettichoder eine spezielle Sauce getunkt, auf einen Cracker gelegt und so gegessen.
 
Angesichts dieses Vorgangs ist zu fürchten, daß Gourmets und Gourmet-Päpste hierzulande in Ohnmacht fallen. Was soll’s: Probieren geht über Studieren!
 
Dinner
 
In den Restaurants beginnt die übliche Zeit für die Hauptmahlzeit des Tages um 18 Uhr.
 
Zahlreiche Restaurants bieten meist zwischen 16 und 18 Uhr eine Besonderheit an: das "early bird dinner" - Essen à la carte, doch gegenüber abends bis zu 50 Prozent billiger. Außerdem bekommen Sie viel schneller einen Tisch als später.
 
Viele Amerikaner trinken vor dem Abendessen einen Cocktail. Das kann schon zur "happy hour" sein. Wenn Sie an Ihrer Hotelbar oder an Bars draußen - die mit unseren Nachtbars nicht zu verwechseln sind - ein "happy hour"-Schild sehen, dann wissen Sie: In der angegebenen Zeit gibt es viele Getränke zum halben Preis oder auch zwei zum Preis für ein Getränk.
 
Zum Drink an der Bar werden fast immer Kleinigkeiten zum Knabbern gereicht: Brezel, Chips, Crackers, Nüsse, Mandeln und manchmal auch hors d’oeuvres.
 
Vielleicht halten Sie es aber auch wie viele Amerikaner: Die machen es sich im Hotel zur "happy hour" auf dem Balkon ihres Zimmers bequem, lassen sich die Getränke ihrer Wahl servieren oder bereiten ihre Cocktails selbst zu.
 
Für Ihre "happy hour" können Sie sich Dips herstellen. Dips sind eine amerikanische Spezialität: in eine Sauercreme-Kräutermischung werden Selleriestangen, Möhrenstückchen, Blumenkohl, Broccoli, frische Paprika, Crackers, Kartoffelchips eingetaucht und dann genüßlich verzehrt. Versuchen Sie mal! Alle Zutaten und Kräutermischungen in den verschiedensten Zusammensetzungen bekommen Sie für wenig Geld im Supermarkt fertig abgepackt.
 
Und wo wir schon im Supermarkt sind: Bier und Wein können Sie hier einkaufen. Aber Spirituosen sind nur in Liquor Stores, den Spirituosenfach-geschäften, erhältlich.
 
Was Ihnen in amerikanischen Restaurants auffällt
 
Zum Besuch eines Restaurants, und sei es nur ein einfacher Coffee Shop, gehört die Einhaltung bestimmter Formalitäten.
 
In Deutschland sind Sie es gewohnt, sich im Restaurant umzusehen und dann an einem freien Tisch Platz zu nehmen. In den USA ist das anders. Schon am Eingang sagt Ihnen ein Schild mit der Inschrift "Please wait to be seated", daß Sie erst dann Platz nehmen können, wenn Ihnen ein Tisch zugewiesen wird. Sie werden also etwas Geduld mitbringen und warten (standing in line), bis die Reihe an Ihnen ist. Diese Wartezeit läßt sich gut an der Bar überbrücken, die es in vielen Restaurants gibt. Getrennt von den Speiseräumen. Für viele Amerikaner gehört ja der Drink an der Bar als Auftakt zum Dinner.
 
Das muß nicht unbedingt Alkohol sein. Sie können z. B. Cola bestellen, Fruchtsäfte, Limonaden, selbstverständlich Bier, Wein und natürlich auch Cocktails.
 
Achtung bei Whisky! Das ist hier Whiskey, der typisch amerikanische Bourbon in den Geschmacksrichtungen von ganz mild bis sehr kräftig, und nur der wird Ihnen serviert, wenn Sie "Whiskey" verlangen. Den schottischen bekommen Sie, wenn Sie einen "Scotch" bestellen. Amerikaner trinken diese alkoholischen Hochprozenter nicht ausschließlich pur, sondern mit Wasser, Cola, Ginger Ale oder viel Eis. Überhaupt gibt es alle Getränke mit viel Eis, oder sie sind sehr stark gekühlt.
 
Cocktails gehören in den USA einfach zur Lebensart. Doch an der Bar gibt es selten eine Karte, die Ihnen die Wahl erleichtert.
 
Darum will Ihnen die folgende kleine Übersicht über einige gängige Cocktails und ihre Ingredienzien Auskunft geben.
 
    Cocktails
     
    1. Whiskey Sour - Zitronensaft, Puderzucker, Bourbon- Whiskey und gestoßenes Eis
     
    2. Bloody Mary - Vodka, Tomatensaft, Zitronensaft und Worcestershire Sauce
     
    3. Old Fashioned - Zucker, Angostura (bitter), Sodawasser und Bourbon-Whiskey
     
    4. Gin Tonic - Limonensaft, geriebene Limonen schale, Gin und Tonic
     
    5. Planters Punch - Zucker, Jamaica Rum, Zitronen- oder Limonensaft und gestoßenes Eis
     
    6. Martini Cocktail - trockener Martini und Gin
     
    7. Tom Collins - Puderzucker, Gin, Zitronensaft und Sodawasser
     
    8. Manhattan - süßer Martini und Bourbon oder Rye- Whiskey
     
    9. Gimlet - trockener Gin, Limonensaft und Soda- wasser
     
    10. Margarita - weißer Tequila, Triple Sec und Zitro nen- oder Limonensaft
     
    11. Daiquiri - Zitronen- oder Limonensaft, Puder zucker und weißer Rum
     
    12. Stinger - Brandy und weißer Pfefferminzcrème likör
     
    13. Screwdriver - Vodka und Orangensaft
     
    14. Bourbon and Coke - Bourbon-Whiskey und Coca Cola
     
    15. Alexander - Sahne, Creme de Cacao, Gin oder Brandy
     
    16. Grasshopper - Pfefferminzcremelikör, Creme de Cacao und Sahne
     
    17. Sidecar - Zitronensaft, Brandy und Cointreau
     
    18. Champagne Cocktail - Zucker, Angostura (bitter) und Sekt
     
    19. Pink Lady - Grenadine, Gin, Zitronensaft und ein Eiweiß
     
    20. Singapore Sling - Zitronensaft, Benedictine, Kirsch- Brandy und Gin
     
Jetzt kann Ihr Dinner beginnen! Sie werden mit Namen oder Nummer aufgerufen und an Ihren Tisch geleitet.
 
Ihre Bedienung stellt sich in der Regel mit Vornamen vor und kann von Ihnen mit dem Vornamen angesprochen werden.
 
Falls es Tagesspezialitäten gibt, werden sie Ihnen ohne besondere Anfrage genannt.
 
Es wird Sie freuen: Der Service ist schnell, zuverlässig, freundlich. Übrigens: Es gibt keine strengen Garderobe-Vorschriften für Herren. Nur ganz wenige Top-Lokale verlangen abends ein Jackett. Sonst sind Sie mit langer Hose und Hemd immer korrekt angezogen.
 
Wir wünschen Ihnen guten Appetit!
 
Zunächst werden Brot und Butter serviert, für viele Amerikaner ein unerläßlicher Bestandteil der gesamten Mahlzeit.
 
Sein Gericht vervollständigt der Gast mit Beilagen, die er nach eigenem Geschmack selbst auswählt. Das Standard-Angebot zum Aussuchen:
 
ein Salat, der sozusagen als hors d’oeuvre serviert wird; ein Gemüse zum Hauptgericht; und Karoffeln, Nudeln oder Reis.
 
    Salate zur Wahl:
     
    tossed salad - grüner (gemischter) Salat
     
    iceberg lettuce - Eisberg-Salat
     
    cole slaw - Kohlsalat
     
    greek salad - Griechischer Salat
     
    . . . und die Dressings:
     
    vinaigrette - Öl, Essig, Gurken- u. Paprikastückchen
     
    french dressing - Sauce auf Tomatenbasis
     
    thousand islands - Sauce mit Mayonnaise, Chili und Ei
     
    bleu cheese - Edelpilzkäse-Sauce
     
    Gemüse zur Wahl:
     
    broccoli - Broccoli
     
    spinach - Spinat
     
    yellow squash - eine Art Kürbis
     
    cauliflower - Blumenkohl
     
    eggplant - Aubergine
     
    corn on the cob - Maiskolben
     
    Kartoffeln zur Wahl:
     
    homebaked potatoes - Bratkartoffeln
     
    baked potatoes with - Folienkartoffeln mit Butter
     
    butter or sour cream oder saurer Sahne
     
    sweet potatoes - süsse Kartoffeln
     
    skinned potatoes - gebackene ausgehöhlte Kartoffeln (sehr lecker!)
     
    oder auch
     
    hush puppies - Maisfinger aus Maisgrieß
     
    rice - Reis
     
    cottage cheese - Hüttenkäse
     
    apple sauce - Apfelmus
     
    pasta - Nudeln
     
Mag die Speisekarte noch so verführerisch sein: Als Hauptgericht können Sie durchaus nur Salat wählen, mit allem, was die meist reichhaltige Salatbar hergibt. Zu einem etwas höheren Preis als den, der für Salat als Beilage zu zahlen ist.
 
Vielfacher Genuß: Meeresfrüchte
Es ist kaum möglich, hier am Golf den kulinarischen Genüssen zu widerstehen, die Ihnen mit floridianischen Fischspezialitäten bereitet werden. In vielen hervorragenden Fischrestaurants werden selbst Feinschmecker mit den delikatesten Leckerbissen verwöhnt. So frisch, wie sie nur am Meer sein können.
 
Die folgende kleine Übersicht macht Ihnen vielleicht schon den größten Appetit:
 
    grouper - Barsch
     
    pompano - Goldmakrelen
     
    sea trout - Seeforelle
     
    flounder - Flunder
     
    sole - Seezunge
     
    shrimps - als Krabben-Cocktail, gekocht oder frittiert
     
    (Maine) lobster - Hummer
     
    spiny lobster, - Languste
     
    auch crawfish oder
     
    Florida lobster
     
    crab cake - eine Art Boulette aus Krebsfleisch
     
    langostinos - Langustinos
     
    stone crabs - Steinkrebse
     
    King crab legs - Königskrabbenbeine
     
    scallops - Jakobsmuscheln
     
    oysters - Austern
     
Wenn Sie Hummer (lobster) wünschen - bitte sehr! Aber der kommt nicht aus dem Golf, dessen Wasser für dieses Schalentier zu warm ist, sondern aus den Fanggründen im Atlantik, besonders vor dem Bundesstaat Maine im Nordosten.
 
Eine zu allen Fischmahlzeiten passende leckere Suppe ist conch chowder oder clam chowder, die aus Muscheln, Kartoffeln und Milch besteht.
 
Auch das Fleisch ist köstlich !
Es ist einfach ein Muß, einmal ein Steak von den hierfür speziell gezüchteten Rindern wie Black Angus oder Longhorn probiert zu haben. Sie werden begeistert sein.
 
    Steaks
     
    Die wohl bekanntesten Steaks sind T-Bone, Porterhouse und New York Strip. Sie werden auf drei verschiedene Arten zubereitet:
     
    rare - innen roh, nur leicht angebraten
     
    medium - innen noch rötlich
     
    well done - durchgebraten
     
Viele Restaurants übernehmen keine Garantie für Steaks, die well done bestellt werden. Versuchen Sie es mit medium. Sie werden begeistert von dem zarten Fleisch sein. Zum Steak gehört noch eine schmackhafte Steaksauce, die unaufgefordert mitserviert wird.
 
Ein weiterer Leckerbisssen, den Sie von Deutschland her kaum kennen, ist die Prime Rib, die gelegentlich auch als Club Steak angeboten wird. Dies ist ein Rippensteak der Hochrippe, leicht mit Fett durchwachsen, mit einem Knochen, aber ohne Filetstück. Zart und saftig wird sie Ihnen serviert.
 
Als Anregung für Ihre kulinarische Entdeckerfreude läßt es sich nicht vermeiden, Ihnen zum Dessert eine köstliche Spezialität zu empfehlen: key lime pie, Limonencremetorte mit dünnem Teigboden.
 
Achten Sie bei den Speisekarten immer auf Angebote, bei denen etwas kombiniert wird: z.B. combination of seafood, sailors platter, seafood combo, combination platter. Hier können Sie zunächst einmal probieren, was Sie noch nicht kennen. Oft versteckt sich hinter Namen wie Captains Dinner oder Surf and Turf eine Kombination von Steak und Languste. Fragen Sie Ihre Bedienung.
 
Zum Essen zu trinken: In manchen Restaurants gehört es zum Service, den Gästen unaufgefordert und kostenlos Eiswasser zu servieren, in den anderen geschieht das auf Wunsch, um die Ressourcen der Umwelt zu schonen.
 
In den heißen Monaten wird vorwiegend Eistee getrunken, der aus Tee, Zitrone, Eiswürfeln und Zucker besteht. Kaum vorherzusagen, wie Ihnen amerikanisches Bier munden wird. Sein Alkoholgehalt ist geringer als unser deutsches, sein Geschmack daher von etwas wässerigem Charakter.
 
An die Stelle von harten Drinks zum Essen treten immer mehr hervorragende Weine aus dem eigenen Land. Die Anbaugebiete in Kalifornien bringen Spitzengewächse hervor. Auch Oregon und der Staat Washington sind für sehr gute Tropfen bekannt.
 
Das Angebot umfaßt ebenso Rotweine französischen Charakters wie den - wohl besten - Cabernet Sauvignon oder Pinot noir als auch Ihnen so vertraut klingende Weißweine wie den White Riesling.
 
Es hat Ihnen geschmeckt - und dann?
Nach dem Essen ist es nicht üblich, noch lange am Tisch zusammenzusitzen oder gar den Abend zu verbringen. Gewiß, zum Abschluß können Sie noch einen Drink bestellen, Mandellikör vielleicht (Drambui), Peppermint Schnaps (etwas süßlicher Pfefferminzschnaps), Brandy (Cognac) mit einer Tasse Kaffee. Aber dann wird von den Gästen, die noch länger bleiben wollen, erwartet, daß sie den Abend an der Bar fortsetzen.
 
Wenn Sie die Toilette aufsuchen, dann wollen Sie zum "Restroom". Kennen Sie den Weg nicht, wird er Ihnen auf Ihre Frage "Where is the restroom, please?" gezeigt oder beschrieben. Andere Bezeichnungen dafür sind "Men’s Room", "Mens" und "Ladies Room", "Woman", manchmal auch "Powder room".
 
Zur Rechnung kommt immer das Trinkgeld, extra!
Anders als bei den meisten Restaurants in Deutschland üblich, kassiert Ihre Bedienung meist nicht am Tisch. Vielmehr wird die Rechnung an der Kasse kurz vor dem Ausgang bezahlt.
 
Und anders als bei uns enthält der Rechnungsbetrag fast nie das Bedienungsgeld (tip oder gratuity). Steht das Wort "tax" auf der Rechnung, dann handelt es sich um die lokale Umsatzsteuer.
 
Während wir in Deutschland mit einem Trinkgeld unsere Zufriedenheit mit dem Service ausdrücken, ist die Bedienung in allen amerikanischen Restaurants aufs Trinkgeld angewiesen: das Einkommen, von dem sie lebt. Es ist also unmöglich, kein Trinkgeld zu zahlen. Erwartet werden 10 Prozent als untere Grenze. 15 Prozent gelten als normal, wenn Sie zufrieden sind.
 
Und bitte: Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, das Trinkgeld nicht in die Hand zu geben, sondern auf den Tisch zu legen.
 
In Cafeterias ist dagegen kein Trinkgeld zu zahlen, es sei denn, das Essen wird an den Tisch gebracht. Dafür werden 50 Cents bis zu einem Dollar gegeben.
 
An der Bar sollte der Barkeeper 50 C bis 1 $ erhalten, pro Drink. Serviert hier eine Bedienung (cocktail waitress), dann rechnet auch sie mit einem „tip" von 10 bis 15 Prozent.
 
Restaurants mit Web-sites

 

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