The Florida Gulf Coast
A virtual tour by Beach Directory
The area north of Clearwater

VIII. Rund um das Auto

Autofahren in Florida ist längst nicht so hektisch wie auf deutschen Straßen. Es fällt auf, wie gelassen die Amerikaner auf den High- und Freeways fahren und sorgfältig auf den Sicherheitsabstand achten. Überholen aber wird nur ganz selten durch Blinken angezeigt.
 
Ein Auto ist schon unentbehrlich, wenn Sie die nähere und weitere Umgebung mit ihren Attraktionen kennenlernen wollen. Das öffentliche Verkehrsnetz ist weniger gut ausgebaut als in Europa.
 
Normalerweise werden Sie einen Wagen mieten. Wenn Sie das schon zusammen mit Ihrer Reisebuchung getan haben, geben Sie den Mietwagengutschein (Voucher) bei der Leihwagenfirma ab. Wenn nicht, können Sie immer noch am Flughafen oder an Ihrem Aufenthaltsort einen Wagen mieten.
 

1. Mietwagen
 

Wenn Sie ein Auto mieten, müssen Sie Ihren nationalen Führerschein vorlegen. Eine Kreditkarte ist fast unerläßlich. Vorauszahlung und Hinterlegung einer Kaution entfallen dann. Auf jeden Fall sollten Sie eine Vollkaskoversicherung abschließen (DW oder Full collision). Kosten pro Tag etwa 10 Dollar.
 
Achten Sie auf zwei unterschiedliche Konditionen: verhältnismäßig niedrige Tagesmiete und zusätzliches Meilengeld oder höhere Tagesmiete ohne Meilenbegrenzung. Vermutlich fahren Sie mit dem zweiten Angebot besser.
 
Unter folgenden Wagen-Klassen können Sie wählen :
 
    1. Klasse A (Economy): Kleinwagen
    2. Klasse B (Compact): Unterer Mittelklasse-Wagen
    3. Klasse C (Intermediate): Oberer Mittelklasse-Wagen
    4. Klasse D (Full Size): Luxuswagen
    5. Klasse E (Station Wagon): Kombiwagen
    6. Klasse F (Van): Kleinbus
Alle Leihwagen sind mit Klimaanlage und automatischem Getriebe ausgerüstet.
 
In der Regel wird Ihnen der Mietwagen von einem Fahrer übergeben. Er erwartet von Ihnen ein angemessenes Trinkgeld. Geben Sie ihm zwei Dollar. Damit zeigen Sie, daß Sie mit den normalen Regeln des Alltags vertraut sind.
 
Steht der Mietwagen nicht am Flughafen, sondern außerhalb, bringt ein Courtesy Car Sie kostenlos hin. Auch dieser Fahrer rechnet mit einem Trinkgeld ($1–2).
 
Trinkgeld (tip, seltener gratuity) gehört in den USA in vielen Bereichen zum festen, vom Arbeitgeber kalkulierten Einkommen und ist oft dessen einziger Bestandteil. Für viele in Dienstleistungsberufen Tätige ist Trinkgeld eine existenzielle Notwendigkeit. Es vorzuenthalten bedeutet, eine Leistung ohne Bezahlung in Anspruch zu nehmen.
 

2. Kartenmaterial
 

Landkarten von Pinellas County wie von Florida bekommen Sie von Tankstellen und Drugstores. Auch die Leihwagenfirmen geben Ihnen Stadtpläne mit.
 
Als Mitglied im ADAC erhalten Sie Kartenmaterial auch von der amerikanischen Schwesterorganisation AAA (American Automobile Associa- tion). Sie gibt Ihnen zudem telefonisch Straßenzustandsberichte und nennt Ihnen Strecken mit starker Geschwindigkeits-Radarüberwachung.
 
Hier die Anschriften vom amerikanischen Automobilclub AAA (Triple A)
 
    AAA FLORIDA / GEORGIA Tel.: 823-2323
    24 Stunden Notfall Straßendienst
     
    AUTO REISE INFORMATION Tel.: 823-2323
     
    AAA PLAZA Tel.: 892-8000
    800 2nd Ave. S., St. Petersburg
     
    AAA - SEMINOLE BRANCH Tel.: 892-8100
    9200 Seminole Blvd., Seminole
     

3. Tankstelle
 

Benzin heißt in den USA "gas", also tanken Sie an einer "Gas-Station". Viele Tankstellen haben zwei Zapfreihen, eine für "self-service" und eine für "full-service", an denen es etwas teurer ist, da auf Wunsch Öl, Wasser und Luftdruck der Reifen geprüft sowie die Scheiben gereinigt werden. Dafür erwartet der Tankwart kein extra Trinkgeld. Drei Benzinarten stehen zur Verfügung: Regular (Normalbenzin), Premium (Superbenzin) und Unleaded (bleifreies Benzin). Ältere Fahrzeuge können noch leaded (verbleites Benzin) tanken. Das Flüssigkeitsmaß ist die US-Gallone (3,785 l). An einigen Tankstellen wird auch der Liter als Maßeinheit angezeigt. Bezahlt werden kann bar, mit Reisescheck (Traveler Check) und Kreditkarten. Spät abends können Sie oft nur noch mit abgezähltem Geld oder mit Kreditkarte bezahlen, da es aus Sicherheitsgründen keine Wechselkasse mehr gibt.
 

4. Unfall/Notfall
 

In den USA gibt es keine Notrufsäulen entlang den Highways. Im Notfall muß also vom nächsten Telefon aus telefoniert werden. Am besten wählen Sie die "Null" ("0" für Operator), der dann sofort die Polzei, die Highway Patrol oder den Krankenwagen ruft. Wenn Sie eine Panne mit Ihrem Mietwagen haben sollten, lassen Sie sich mit der Mietwagenfirma verbinden. Als Mitglied des ADAC können Sie auch den Pannendienst des AAA direkt anwählen mit der Nummer 1-800-336. In Miami lautet die Telefonnummer(305) 573-5611. In den Staaten ist es üblich, bei einer Panne die Motorhaube zu öffnen und ein Blatt Papier oder ein weißes Taschentuch als Notsignal auf die Antenne zu stecken. Im verschlossenen Wagen wartet man dann auf die nächste Highway Patrol.
 
5. Verkehrsregeln und -zeichen
 

Es wird Ihnen auffallen, daß sich manche Grundregeln von den deutschen unterscheiden.
 
5.1 Höchstgeschwindigkeit
Ist auf allen Straßen ausgeschildert und beträgt auf den Highways jetzt 65 mph (104 km/h), in Ortschaften zwischen 25 und 30 mph (40-48km). Bei Übertretung werden harte Geldstrafen fällig. Die großen weißen Schilder mit den "Speed Limit" - Angaben können Sie gar nicht übersehen. An Schulen ist die "Speed Limit" 15 mph (24 km/h).
 
5.2 Kreuzungen
An jeder größeren Kreuzung stehen an allen vier einmündenden Straßen die großen, roten, achteckigen Stop-Schilder. Hier muß jeder Wagen halten. Es darf der zuerst weiterfahren, der zuerst an der Kreuzung hielt.
 
5.3 Rechtsabbiegen an der roten Ampel
Nach vorherigem Halt ist das Rechtsabbiegen bei Rot generell erlaubt, wenn kein Fußgänger oder anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Wo es nicht erlaubt ist, sehen Sie ein Schild mit der Aufschrift "No turn on Red", "No right turn" oder "Right turn only on green arrow".
 
5.4 Schulbusse
Hier müssen Sie besonders vorsichtig sein: an haltenden und blinkenden Schulbussen dürfen Sie nicht vorbeifahren. Dies gilt auch für den Gegenverkehr. Wenn die Blinkanlage abgeschaltet ist, können Sie weiterfahren.
 
5.5 Überholen
Auf mehrspurigen Straßen ist das Rechtsüberholen erlaubt, soweit es der hinter Ihnen fließende Verkehr zuläßt. Wollen Sie einen Highway verlassen, so müssen Sie schon weit vorher auf die rechte Spur wechseln, denn nur von dieser dürfen Sie abbiegen. Abrupte Fahrstreifenwechsel sind nicht erlaubt. Am besten fahren Sie immer auf der mittleren Fahrbahn. Denn oft steht auf dem rechten Fahrstreifen, daß Sie von diesem rechts abbiegen müssen ("this lane must turn right"). Dann sind Sie gezwungen, wieder nach links (auf die mittlere Bahn) zu wechseln.
 
5.6 Straßenlinien
Eine unterbrochene Straßenlinie darf überfahren werden. Ebenso eine durchgehende Linie, die die Fahrbahn in beiden Richtungen trennt, solange niemand behindert oder gefährdet wird. Nur der durchgehende Doppelstrich verlangt, daß die Fahrspur unbedingt eingehalten werden muß.
 
5.7 Park-und Halteverbot
Hier müssen Sie auf die Beschilderung achten. Mißachtung des Parkverbots kostet ein Ticket (Strafzettel). Das Parken im Halteverbot ist noch wesentlich teurer. Meist wird dann Ihr Wagen abgeschleppt, besonders wenn er an Bushaltestellen, vor Hydranten oder in "tow away zones" (Abschleppzonen) steht. In den Innenstädten suchen Sie am besten die öffentlichen Parkplätze (public parking) auf oder gebührenpflichtige Parkplätze (parking lots). Sehen Sie "Park in Rear", können Sie hinter dem Geschäft oder Restaurant, das Sie besuchen, parken.
 

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